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Rabbiner Reuven Yaacobov

Rabbiner Reuven Yaacobov

Rabbiner Reuven Yaacobov wurde am 1. Januar 1977 in Termez in Usbekistan geboren. Das er später einmal Rabbiner werden möchte, stand für Yaacobov schon im Kindesalter fest. Aufgewachsen in einer religiösen Familie besuchte er mit 15 Jahren die Jeshiwa in Moskau, Russland. Ein Jahr später besuchte er in Jerusalem die Jeshiwa „Shavej Gola“ und wechselte mit 17 Jahren auf die Jeshiwa „Midrash Sefaradi“, welche er mit den Abschlüssen Shochet (koscherer Schlachter), Mohel (Beschneider), Sofer stam (Schreiber), Menaker, Shaatnez und Smicha beendete.

Seit 2001 lebt Reuven Yaacobov in Deutschland und arbeitet als Rabbiner für die Jüdische Gemeinde zu Berlin. Daneben ist er als Shochet, Sofer und privater Mohel sowie Religionslehrer und Helfer bei der Vorbereitung zu Bar- und Bat-Mitzvah tätig. Im Jahr 2006 wurde er zum Gemeinderabbiner der Jüdischen-Gemeinde zu Berlin ernannt und betreut seitdem die orthodox-sefardische Synagoge.

Für junge Menschen kurz vor der Eheschließung bietet er Beratungen und Unterstützung an. Ebenso führt er orthodoxe Hochzeiten durch.

Im Jahr 2014 schrieb Rabbiner Reuven Yaacobov für das Jüdische Museum Berlin im Rahmen der Ausstellung „Die Erschaffung der Welt“ eine halachisch gültige Torarolle. Rabbiner Yaacobov ist in Deutschland nur noch einer von wenigen, die das Handwerk des Toraschreibens beherrschen. Ebenso kann er Pergamente für Mesusot und Tefilin sowie Eheverträge und Scheidebriefe schreiben.

Seit 2015 bietet Rabbiner Yaacobov sonntagnachmittags in den Räumlichkeiten der Synagoge „Tiferet Israel“ Unterricht über die Geheimnisse der Kabbalah an.

Rabbiner Yaacobov ist verheiratet und hat drei Kinder – zwei Söhne und eine Tochter.

Als Rabbiner ist man Seelsorger der Gemeinde, Wissensvermittler und Repräsentant seiner Religion. Man steht Hilfesuchenden jederzeit mit Rat und Tat zur Seite, denn Rabbiner zu sein ist für Yaacobov kein Beruf, sondern eine Berufung.